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Nächstes Treffen vom "Bündnis gegen Braunkohle":


am Samstag, den 14. Januar 2017   von ca. 14 Uhr - 18:30 Uhr

in:

PULHEIM-DANSWEILER

FRIEDENSTRASSE 6-8  

Der Eingang zum Seminarraum ist um die Ecke von der Praxis im Heckenweg, ein weißes Holztor!

(Dansweiler ist ca. 3km vom S-Bahnhof Königsdorf entfernt,  

dann  6 Min. Busfahrt)

 

 

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SoVie - alle Aktivitäten ruhen zur Zeit ! ----------------------------------------------------------------------------------------------------Solidarität mit dem Eigentümer der Wiese an der Waldbesetzung Hambacher Forst, Kurt Classen ist  aktuell sehr notwendig!!  Es gibt ein Spendenkonto.

siehe Website:  http://hambacherforst.blogsport.de/   

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mit folgenden Organisationen haben wir - SoVie - enger zusammengearbeitet ( ausführlicher: siehe Startseite dieser Website )

 

http://www.ausgeco2hlt.de/

 

http://hambacherforst.blogsport.de/

 

http://www.tschoe-rheinenergie.de/

 

http://www.attac-koeln.de/

 

http://www.kritischeaktionaere.de/

 

http://www.netzwerk-zugabe.de/

 

und mit verschiedenen Bürgerinitiativen im Rheinischen Braunkohlerevier

 

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im folgenden eine Einladung aus der Vergangenheit:

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Liebe Mitstreiter*innen,
wir laden euch herzlich zum nächsten Treffen des "Bündnisses gegen Braunkohle" ein, welches am

Samstag, dem 18. Juli 2015 von 10-17 Uhr

im Naturfreundehaus Köln- Höhenhaus,  Honschaftsstraße 330 in 51061 Köln

http://www.naturfreunde-koeln.de/haus_hoehenhaus/Index_Haus_Hoehenhaus.htm

stattfinden wird.

Wir freuen uns, für dieses Treffen einen gemeinsamen Rahmen mit den Kampagnen "Ende Gelände" und "Fossil Free" gefunden zu haben, wodurch wir die Möglichkeiten zum direktem Austauch, zum Besuch der anderen Treffen und damit zu einem noch solidarischerem Widerstand haben.

Auf dem Treffen werden wir uns zu zahlreichen spannenden Themen und Projekten austauschen. Ein Fokus wird auf der Weiterentwicklung des Bündnisses liegen, wo wir uns unter anderem zur öffentlichkeitswirksamen Verbreitung unseres gemeinsamen Forderungskatalogs sowie zu gemeinsamen Projekten, beispielsweise einem Bündnismobil, Aktivitäten zum Jubiläum des Pulheimer Manifestes im kommenden Jahr und dem gemeinsamen Aufbau einer alternativen Energieversorgung (z.B. in Form einer Energiegenossenschaft) austauschen können.

Ein weiteres Thema wird das Vorstellen von laufenden und geplanten Aktionen sein, bei dem auch die Kooperation mit "Fossil Free" und "Ende Gelände" zum tragen kommen wird.

Wenn ihr weitere Anregungen und Wünsche für das Treffen habt, meldet euch bei uns.

Liebe Grüße
Eure Vorbereitungsgruppe _

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SoVie unterstützt auch:

https://ende-gelände.org/

 

Ende Gelände!

 

 

 

Kohlebagger stoppen - Klima schützen


zum BaggerAm 14.-16. August werden wir mit vielen hundert Menschen die Kohlebagger von RWE stoppen. Im Kampf um die Energiewende verhindert die Kohlelobby gerade die zaghaften Versuche die schmutzigsten Braunkohlekraftwerke abzuschalten, während Frau Merkel versucht uns mit ihrer Klimashow beim G7-Gipfel Sand in die Augen zu streuen und auf das Ende des Jahrhunderts vertrösten will.

Derweil zerrinnt die Zeit, die noch bleibt, um einen unumkehrbahren Klimawandel zu verhindern. Nicht mit uns! Wir haben es satt, tatenlos zuzusehen, wie die Lebensgrundlage von immer mehr Menschen weltweit zerstört wird und wie sich die krassen sozialen Ungleichheiten auf Grund des Klimawandels deutlich verschärfen.

Nach den Menschenketten in den Kohleabbaugebieten in der Lausitz und im Rheinland heißt es deshalb in diesem Sommer einen Schritt weiter zu gehen. Am Wochenende 14. bis 16. August 2015 werden viele hundert Menschen in einer Aktion zivilen Ungehorsams den größten CO2-Verursacher Europas – die Tagebaue im rheinischen Braunkohlerevier bei Köln – lahmlegen. Unsere Aktion wird ein Bild der Vielfalt, Kreativität und Offenheit: Einige protestieren an der Abbruchkante, andere blockieren im Tagebau die Bagger. Wir sagen: Keinen Meter weiter, hier ist Ende Gelände!

Seid dabei, kommt ins Rheinland, stoppt die Bagger!
Helft uns viele zu werden! Dazu könnt ihr gleich jetzt und hier die Ende Gelände Absichtserklärung unterzeichen. Bestellt Mobimaterial für eure Freunde und eure Stadt!
Bleibt am Tag der Aktion und im Vorfeld informiert und folgt uns auf Twitter und Facebook

In der Woche vor der Aktion findet in der Region das Klimacamp gemeinsam mit der Degrowth Sommerschule statt. Nutzt die Gelegenheit euch inhaltlich und praktisch auf die Aktion vorzubereiten.

 

 

 

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Podiumsdiskussion:

"Arbeitsplätze oder Klimaschutz"?

findet statt am 25.Juni 2015 in der Alten Feuerwache in Köln,
Projektraum, 19 Uhr.
Wenn wir der zunehmenden Erwärmung der Erde Einhalt gebieten wollen, müssen wir unsere Produktionsweise umstellen. Damit stellt sich auch die Frage: Welche Arbeitsplätze können (wollen) wir uns noch leisten?
Wir diskutieren darüber mit:

* mit Jörg Gonsior (Verdi-Landesbezirk NRW, Fachbereich Ver- und Entsorgung, Düsseldorf);
* Norbert Bömer (IG Metall und Sprecher Klimaschutzbündnis Niederrhein, Duisburg);
* Emilio Alfred Weinberg (Solidarische Vielfalt, Kölner Gruppe gegen Braunkohle)

Emilio A.Weinberg führt mit einem Beitrag über die Konzernstrategie von RWE in die Debatte ein.

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Nächstes Treffen von SoVie:

Dienstag, den 14.Juli um 18:30 Uhr

im Allerweltshaus, Körnerstrasse,
Köln-Ehrenfeld

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Samstag 16. Mai: Demo Köln - Hambacher Forst bleibt

14:00 Bezirksrathaus Köln-Ehrenfeld Venloerstr. 419-421

Am 21. Mai findet im Aachener Verwaltungsgericht der Prozess statt, in dem entschieden werden soll, ob das Bauamt des Kreises Düren das Recht zur sofortigen Zwangsräumung der besetzten Wiese am Hambacher Forst hat.

Demo gegen die Braunkohleverstromung im Rheinland! 

Flyer Vorderseite   Flyer Rückseite

 
 
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„NRW-Klimaschutzziele nur durch vorzeitigen Braunkohleausstieg erreichbar“

Neues Gutachten im Auftrag des BUND zeigt: Geplante Verkleinerung des Tagebaus Garzweiler unzureichend - alle Tagebaue müssen auf den Prüfstand - Forderung nach Garzweiler-Stopp vor A 61 - Braunkohleausstieg bis 2030 machbar

Düsseldorf, 24.03.2015 | Zwischen 1,4 und  2,5 Milliarden Tonnen Braunkohle dürfen im Rheinischen Revier nicht gefördert und verstromt werden, wenn Deutschland seine Klimaschutzziele erreichen will. Das ist das Ergebnis eines vom NRW-Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) beim Öko-Institut e.V. in Auftrag gegebenen Gutachtens, das heute vor der Landespressekonferenz in Düsseldorf vorgestellt wurde.

„Die von der Landesregierung vorgesehene Verkleinerung des Tagebaus Garzweiler ist ein in Deutschland bislang einzigartiges Signal, reicht aber bei weitem nicht aus, die Klimaschutzziele zu erreichen“, sagte die stellvertretende BUND-Landesvorsitzende Kerstin Ciesla. „Wir fordern daher die Landesregierung auf, im Zuge der anstehenden neuen Leitentscheidung zur Braunkohlepolitik alle Tagebaue auf den Prüfstand zu stellen.“

Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen bis 2050 um 80 bis 95 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren. Im NRW-Klimaschutzgesetz ist bis zur Mitte des Jahrhunderts eine Reduktion des Ausstoßes von Treibhausgasen um mindestens 80 Prozent definiert. Der BUND ließ jetzt durch die Energieexperten des Öko-Instituts berechnen, welche Konsequenzen diese Klimaschutzziele für die Festlegung neuer Abbaugrenzen haben müssten. Dazu wurden verschiedene energiepolitische Szenarien ausgewertet und auf Kohle-Restmengen umgerechnet.

„Die Klimaschutzziele sind nur erreichbar, wenn Nordrhein-Westfalen schnellstmöglich aus der Braunkohle aussteigt“, konstatierte Dr. Dierk Bauknecht vom Öko-Institut. Bis 2050 müsse die Stromerzeugung auf 100 Prozent erneuerbare Energien umgestellt werden. Das sei energiewirtschaftlich machbar, setze aber auch ein vorzeitiges Auslaufen aller Braunkohlentagebaue im Rheinland voraus.

In den heute genehmigten Tagebauen liegt noch eine Braunkohlevorrat von knapp 3 Milliarden Tonnen. „Davon müssen je nach Szenario zwischen 1,4 und 2,5 Milliarden Tonnen im Untergrund bleiben. Ansonsten werden alle Klimaschutzziele verfehlt“, sagte der BUND-Geschäftsleiter Dirk Jansen. Für den Tagebau Garzweiler fordert der BUND daher einen Abbaustopp vor der Autobahn A 61 (so genannte „Drittel-Lösung“).

Die im März 2014 von der Landesregierung beschlossene Verkleinerung des Tagebaus Garzweiler würde bei Einbeziehung einer Schutzzone um die Ortschaft Holzweiler von einem Kilometer dagegen maximal 500 Millionen Tonnen Braunkohle unangetastet lassen. Das sei im Hinblick auf die NRW-Klimaschutzziele völlig unzureichend.

Auch der Tagebau Hambach müsse massiv verkleinert werden. Dessen Fortführung von 2020 bis 2030 hat das Land NRW unlängst genehmigt und damit den Abbau von 450 Millionen Tonnen Braunkohle zugelassen. Gegen die Genehmigung hat der BUND Klage eingereicht. Insgesamt will RWE dort noch etwa 1,5 Milliarden Tonnen Braunkohle fördern. Zum Erreichen der NRW-Klimaschutzziele dürften aber nur noch zwischen 200 bis 700 Millionen Tonnen Hambach-Kohle verfeuert werden.

Der BUND forderte daher die Landesregierung auf, nachzubessern und ein Braunkohleausstiegsszenario mit definierten Restmengen in der Leitentscheidung zu verankern. Danach müssten alle Braunkohlenpläne geändert und neue Abbaugrenzen festgelegt werden. „Der Braunkohleausstieg bis spätestens 2030 ist in Nordrhein-Westfalen nicht nur klimaschutzpolitisch notwendig, sondern auch energiewirtschaftlich machbar“, so das Fazit des BUND-Experten Dirk Jansen.

Tagebau Garzweiler: Die Abbaugrenzen entsprechend der untersuchten Szenarien im Vergleich

Kurzzusammenfassung

Dr. Dierk Bauknecht, Hauke Herrmann, David Ritter, Moritz Vogel und Christian Winger: Braunkohleausstieg NRW: Welche Abbaumengen sind energiewirtschaftlich notwendig und klimapolitisch möglich? Bericht im Auftrag des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V., Freiburg, 18. März 2015.

 

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat am 28. März 2014 angekündigt, bis 2015 eine neue Leitentscheidung zur Braunkohlenpolitik vorzulegen und dabei die zukünftige Tagebaufläche für den Tagebau Garzweiler zu verkleinern. Für die Festlegung neuer Abbaugrenzen ist zu klären, welche Braunkohlemengen energiewirtschaftlich noch notwendig und klimapolitisch noch möglich sind.

Deutschland hat sich das Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen in Deutschland sektorübergreifend bis 2020 um 40 % zu senken und eine Reduktion von 80-95 % bis 2050 gegenüber 1990 zu erreichen (Bundesregierung 2011). Der nordrhein-westfälische Landtag hat im Januar 2013 das erste deutsche Klimaschutzgesetz mit gesetzlich festgeschriebenen Klimaschutzzielen verabschiedet (Gesetz zur Förderung des Klimaschutzes). Die Gesamtsumme der Treibhausgasemissionen in Nordrhein-Westfalen soll danach bis zum Jahr 2020 um mindestens 25 % und bis zum Jahr 2050 um mindestens 80 % im Vergleich zu den Gesamtemissionen des Jahres 1990 verringert werden.

Es stellt sich die Frage, welche Konsequenzen diese Ziele für die Festlegung neuer Abbaugrenzen haben. Im Rahmen dieser Untersuchung werden verschiedene Studien ausgewertet, die angesichts der genannten Ziele auf Bundesebene zeigen, wie der Strombedarf zukünftig gedeckt werden kann und welche Rolle die Braunkohleerzeugung dabei spielen kann.

Der in den Studien jeweils angegebene Braunkohleverbrauch für Deutschland wird zunächst auf die einzelnen Reviere aufgeteilt und dann innerhalb des rheinischen Reviers auf die einzelnen Tagebaue verteilt. Diese Aufteilung erfolgt auf Basis der genehmigten Kohlemenge in den Revieren, der Altersstruktur der bestehenden Kraftwerke sowie der bisherigen Fördermengen der rheinischen Tagebaue. Die so errechneten Kohlemengen für Garzweiler werden auf die Fläche umgelegt. Dabei wird vereinfachend angenommen, dass die Braunkohle gleichmäßig verteilt ist.

Für den Tagebau Garzweiler ergeben sich so die dargestellten Abbaugrenzen. Es zeigt sich, dass in Szenarien, in denen die Klimaschutzziele erreicht werden, eine deutliche Reduktion der Abbaumengen erfolgen muss. Nach 2030 ergeben sich in den 95 %-Szenarien höchstens noch sehr geringe Strommengen, wobei sich die Frage stellt, inwieweit Tagebau und Kraftwerke bei diesen geringen Mengen noch wirtschaftlich betrieben werden können.

Mit Blick auf die Ziele auf Landesebene zeigt sich, dass das 80 %-Ziel auf Landesebene höhere Anforderungen an den Braunkohleausstieg in Nordrhein-Westfalen stellt als ein 80 %-Ziel auf Bundesebene. Die klimapolitischen Ziele können hier laut Szenariorechnungen auf Landesebene nur erreicht werden, wenn die Stromversorgung bis 2050 auf 100 % erneuerbare Energien umgestellt wird. Ein solches Ziel kann realistischer Weise nur erreicht werden, wenn bis dahin ein Reduktionspfad eingeschlagen wird, der sich an den 95 %-Szenarien auf Bundesebene orientiert. Denn schließlich muss nicht nur die Braunkohleverstromung abgebaut, sondern gleichzeitig ein erneuerbares Stromsystem aufgebaut werden.

Wichtig für den Aufbau einer Stromversorgung auf der Basis erneuerbarer Energien in Nordrhein-Westfalen ist, dass Nordrhein-Westfalen erstens zukünftig nicht mehr wie heute Strom exportieren wird und zweitens im Land ausreichend Potenziale für erneuerbare Energien zur Verfügung stehen, um die verbleibende Erzeugung bereitzustellen. Darüber hinaus wird es eine wichtige Aufgabe sein, neben den erneuerbaren Energien auch Flexibilität bei Erzeugern, Verbrauchern und durch Speicher aufzubauen.

 

 

 

 

 

 

 

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12. April: Infofahrt zu Wiesencamp und Waldbesetzung im Hambacher Forst

Sonntag 12. April: wieder eine gemeinsame Fahrt von Köln.  

Treffpunkte: 

  • in Köln S-Bahn Köln Ehrenfeld Gleis 2 um 15:20

  • in Buir am Bahnhof um 16:00

Die Fahrt findet diesmal später statt, da Besuchern der Klimakonferenz die Möglichkeit gegeben werden soll mitzufahren.

Die genauen Zeiten werden rechtzeitig veröffentlicht.

Fahrräder mitbringen ist gut, es wird aber auch vor Ort in Buir Mitfahrgelegenheiten mit PKWs geben.

Diese Fahrten sind regelmäßig am 2. Sonntag jeden Monats. 

Aktuelle Infos zum Camp und der Waldbesetzung

 

 

 

 

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"Nicht das schon wieder..." Konstruktiver Umgang mit Konflikten in Bündnissen und Netzwerken

 

am 24.02.2015 von 11.15-17.00 Uhr in Hannover

 

 

 

Politische Arbeit in Bündnissen und Netzwerken sozialer Bewegungen kann stärkend, fruchtbar und motivierend für alle Beteiligten sein, aber auch konfliktgeladen, anstrengend und aufreibend. Mitunter können Zusammenschlüsse in Bündnissen und Netzwerken an politischen, persönlichen oder anderen Differenzen sogar zerbrechen oder durch sie gar nicht erst entstehen. Streitfragen sind zum Beispiel: Wie treffen wir Entscheidungen? Auf welche Begrifflichkeiten berufen wir uns? Wie stehen wir zu Gewalt und Gewaltfreiheit? Wie gehen wir mit unterschiedlichen Konventionen und Codes der Szenen um? Von wem nehmen wir Geld an? Rufen wir zu direkten Aktionen auf oder „nur“ zu symbolischem Protest?

 

 

 

Konflikte in Bündnissen und NetzwerkenManchmal erscheint es hilfreicher, getrennte Wege zu gehen, verschiedene Aktionen, Aktionsformen, Orte oder Zeiten zu wählen oder das Bündnis oder Netzwerk aufzulösen. Dies kann jedoch den gemeinsamen Widerstand schwächen.
Der Erfolg von Bündnissen und Netzwerken hängt auch davon ab, ob konstruktiv mit Differenzen und Konfliktlinien umgegangen wird. Jedenfalls sollten sich dort, wo Gruppen gemeinsam kämpfen wollen, die Kräfte nicht im destruktiven Gegeneinander aufbrauchen. Denn gesellschaftliche Probleme samt ihrer Kristallisationspunkte wie Nazi-Aufmärsche, Kriegsübungsplätze oder Braunkohletagebaue lassen sich zusammen erfolgreicher überwinden.

 

 

 

Wir möchten daher im Workshop „Nicht das schon wieder..." Konstruktiver Umgang mit Konflikten in Bündnissen und Netzwerken:

 

  • Erfahrungen zu Konflikten in Bündnissen und Netzwerken sozialer Bewegungen austauschen
  • herausarbeiten, wie erfolgreiche Bündnisarbeit und Arbeit in Netzwerken gelingen kann
  • Ansätze der Konfliktbearbeitung diskutieren und auf ihren Nutzen für die Arbeit in Bündnissen und Netzwerken prüfen.

 

Der Workshop ist für alle Interessierten gedacht, die in sozialen Bewegungen, Bündnissen und Netzwerken aktiv sind.

 

 

 


Moderation: Sarah Roßa und Markus Wutzler
Zeit: 24.02.2015, 11:15-17:00
Ort: Kargah e.V., Zur Bettfedernfabrik 1, 30451 Hannover
Anreisebeschreibung: http://www.kargah.de/index.php/de/wir-ueber-uns/so-finden-sie-uns
Kosten: nach Selbsteinschätzung und institutioneller Anbindung 5,- bis 100,- Euro
(Bezahlung vor Ort, Quittung möglich, Orientierung zur Preisstaffelung: 5-25 EUR
bei unter 800 EUR Nettoeinkommen, 25-50 EUR bei 800-1400 EUR
Nettoeinkommen und 50-100 EUR bei >1400 EUR Nettoeinkommen und
institutioneller Anbindung)

 


Anmeldung und Rückfragen bis 01.02.2015 bei Bernd Rieche,
rieche@friedensdienst.de (Tel. 0228 3867967) unter Angabe von:

 

  • Name, Organisation/Hintergrund
  • Erfahrung im Bereich Netzwerk/Bündnisarbeit und/oder Konfliktbearbeitung
  • Mittagessen für ca. 6 Euro Selbstkostenpreis gewünscht?
    (vegan, vegetarisch, bestimmte Allergien und Unverträglichkeiten?)

 

 

...ein Workshop der AG Zivile Konfliktbearbeitung im Inland der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung e.V. in Kooperation mit Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden e.V., Bund für Soziale Verteidigung e.V., KURVE Wustrow Bildungs- und  Begegnungsstätte für gewaltfreie Aktion e.V., dem Friedenskreis Halle e.V. und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen e.V.

 

 

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Das nächste BÜNDNIS-TREFFEN ist am 24. Januar 2015!

 

Liebe Mitstreiter*innen,

zu allererst: euch allen ein energiereiches, spannendes und gesundes neues Jahr!

Nicht nur wollen wir euch noch einmal an das Bündnis-gegen-Braunkohle-Treffen am 24.01. erinnern sondern euch ganz herzlich dazu einladen und mit euch die ersten Überlegungen zur Tagesstruktur teilen!

Das Treffen wird am 24.01. im evangelischen Gemeindehaus in Buir stattfinden (Bahnstraße 42; 50170 Buir).
Das Programm soll um 10:30 Uhr beginnen; bereits ab 10:00 Uhr stehen für euch Kaffee und Kekse bereit um somit den Raum für einen ersten, ganz gemütlichen Austausch zu schaffen.
Unser Vorschlag wäre, dass wir uns am Vormittag ganz der Weiterentwicklung unseres Bündnisses widmen und gemeinsam folgende sowie
eventuell weiter, von euch eingebrachte Fragen beantworten:

- Welche Reaktionen gab es auf den durch einige Bündnispartner*innen unterschriebenen Brief bzgl. der Geschehnisse im Wald?
- Wollen wir als Bündnis ein gemeinsames Ziel formulieren, und wenn ja, welches?
- Wie können wir nach außen stärker sichtbar werden? Mit gemeinsamen Forderungen? Aktionen? Oder gemeinsamen Strukturen?
- Wie kann unsere Arbeitsweise optimiert und dem angepasst werden? Welche Mailinglisten werden wie genutzt und wen wollen wir vielleicht noch aktiv einladen, sich am Bündnisprozess zu beteiligen?


Das Mittagessen wird gegen 13:30 Uhr durch Pierre bereitgestellt - vielen DANK schon an dieser Stelle!


Den Nachmittag würden wir gern nutzen um an konkreten Ideen für Aktionen gemeinsam zu arbeiten: Im Plenum soll es Kurzinputs zu Plänen oder Ideen geben, welche dann in AGs diskutiert werden um ins Plenum zurückgetragen und da besprochen zu werden. Wir laden euch ein, schon vorher an Ideen zu arbeiten und euch schon zu überlegen, wie ihr diese oder bestehende Pläne kurz vorstellen wollt.

Gern würden wir vorschlagen, dass wir am Ende eine PM verfassen und auch wieder ein Gruppenbild von uns machen um das Jahr gestärkt gemeinsam zu beginnen.

Besonders schön wäre es, wenn möglichst viele Bündnispartner*innen am Treffen teilnehmen könnten und auch möglichst lange bleiben - wir werden anregen, zu Beginn zu sagen, wer eher gehen muss, damit sich alle darauf einstellen können.

Wir freuen uns auf mehr Anregungen durch euch im Vorfeld (gern bis zum 16.01.) und darauf euch am 24.01. zahlreich in Buir zu treffen!

Mit vielen Grüßen,
das Vorbereitungsteam des Treffens:
Emilio, Jan, Tim und Tina

 

 

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Hallo liebes Bündnis gegen Braunkohle,

wir möchten euch hiermit den Termin für das nächste Bündnistreffen
bekannt geben. Es ist Samstag der 24.1.2015!

Wir, als Vorbereitungsgruppe, haben uns jetzt für diesen Termin
entschieden, weil zum Einem laut Doodle die Meisten an diesem Termin
Zeit habe. Zum Anderen fanden Einige es wichtig, genügend Zeit für das
Bündnistreffen zu haben. Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht
gemacht, meinen jetzt aber, für die Meisten eine geeignete Lösung
gefunden zu haben. Diejenigen, die sich lieber im Februar treffen
wollten oder am 24.1. keine Zeit haben bitten wir um Verständnis.

Nächste Woche Montag am 29.12. wird die Vorbereitungsgruppe um 17 Uhr
eine Telefonkonferenz machen. Wir werden uns dann Gedanken über die
Tagesordnung machen. Ein paar Vorschläge für die Tagesordnung sind schon
bei uns eingegangen, wenn ihr Weitere habt, lasst es uns bitte wissen.
Wenn noch jemand zu unserer Vorbereitungsgruppe hinzustoßen möchte, dies
ist weiterhin möglich und auch gewünscht. :-)

Anfang Januar werden wir dann einen Vorschlag für die Tagesordnung mit
der offizielle Einladung für das Bündnistreffen rumschicken.


Liebe Grüße,
eure Vorbereitungsgruppe,

(in der bisher 4 Menschen aus verschiedenen

Gruppen mitarbeiten.)

 

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Archiv:

http://sovie-koelner-gruppe-gegen-braunkohle.de/#

 

KOMMT AM FREITAG UND SAMSTAG ZUR MAHNWACHE !!

 

Solidarität mit der Waldbesetzung im Hambacher Forst!
Sofortiger Rodungs-Stopp!
Stoppt die Eskalation von Gewalt im Hambacher Forst!
Beendet die Menschenrechtsverletzungen durch den Sicherheitsdienst!

 

Ort: an der Ecke L 276, Abbiegung L 257 in der Nähe von Buir

Freitag, den 28.11.2014 von 15-16 Uhr
Samstag, den 29.11.2014 von 14-15 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einladung zum Vernetzungstreffen am 8.11.14 in Buir

 

Liebe Mitstreiter*innen,

die Braunkohlethematik ist im öffentlichen Diskurs angekommen.Zahlreiche Organisationen, Netzwerke, Initiativen und Einzelpersonen,die lokal, national oder auch international aktiv sind, bekämpfen mitvielfältigen Aktionen die tägliche Zerstörung unserer Lebengrundlagendurch die Tagebaue und Kraftwerke im rheinischen Braunkohlenrevier, dem größten Kohleabbaugebiet in ganz Europa. Wenn diese Akteure es schaffen, sich zu vernetzen und gemeinsam Aktionen zu planen, hätten wir eine laute gemeinsame Stimme und könnten den dringend benötigten Braunkohleausstieg verwirklichen.
 

 

Zu diesem Zweck wird das „Bündnis gegen Braunkohle“ am

 

 

 

Samstag, den 8.11.2014 zwischen 10-18 Uhr

 

 

 

ein Vernetzungstreffen der Gegner des Rheinischen Braunkohleabbaus veranstalten.

 

 

 

Es findet im evangelischen Gemeindehaus in Kerpen-Buir,
Bahnstr. 42 statt.

 

 

 

An dieser Stelle danken wir der Pastorin herzlich dafür, dass sie uns das Haus zur Verfügung gestellt hat.Unser Vorschlag für die Tagesordnung wäre:

 

 

 

Von 10-12:30 Uhr
findet eine Vorstellungsrunde statt, wo Gruppen und Einzelpersonen zukünftige Aktionen und laufende Kampagnen vorstellenkönnen. Es wäre gut, wenn sie dabei auch sagen würden, wie sich andere Gruppen und Menschen beteiligen können. Dabei sollen die Kontaktdaten sofort ausgetauscht und bei Bedarf Kleingruppen für den Nachmittaggebildet werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, in 1-3 Sätzen kurz

(!) über die braunkohlespezifischen Aktionen im letzten Halbjahr zu berichten. Die Termine werden sofort auf einem Terminplakat eingetragen.
Von 12:30 Uhr bis 14:00 Uhr ist die Mittagspause.

Während der Pause besteht für alle Interessierte die Möglichkeit darüber sprechen, wie mit der Mailingliste weiter verfahren werden soll. Das Ergebnis dieses Austauschs wird bindend sein.

Von 14:00 Uhr bis ca. 16:00 Uhr werden Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen stattfinden, die gebeten werden, konkrete Schritte zu planen und diese auf dem Terminplakat festzuhalten.

Von 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr werden die konkreten Ergebnisse der
Kleingruppen vorgestellt. Danach wird strategisch darüber diskutiert, wie die einzelnen Initiativen, Einzelpersonen und Arbeitsgruppen ihre Aktionen und Kampagnen aufeinander beziehen und verbinden können, so dass eine Art Choreographie bzw. ein gemeinsamer Rahmen für das nächste Jahr
entsteht. Außerdem wird gefragt, wer das nächste Treffen mitorganisieren will.
Danach von ca. 17:30 Uhr bis 18:00 Uhr werden Freiwillige die
Räumlichkeiten aufräumen und säubern, da wir sonst die Säuberung in
Höhe von 50,- Euro bezahlen müssten, was wir uns nicht leisten können.

Dieses Programm ist nur ein Vorschlag, falls die Anwesenden eine andere
Tagesordnung bevorzugen, wird selbstverständlich diese genommen.

Wir hoffen auf rege Beteiligung.


Mit kohlefeindlichen Grüßen
Jan für die Vorbereitungsgruppe (Anja, Bärbel, Jannis, Jan)

 

 

 

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Veranstaltung von SoVie :

"Köln ist auch von dem Braunkohlewahnsinn

  betroffen. Was können wir tun?"

 

AV-Überblend-Diashow über das Rheinische Braunkohlerevier, Informationen, Diskussionen

 

am Mittwoch, den 29.Okt. 2014

19:30 Uhr

im Allerweltshaus in Köln-Ehrenfeld

Körnerstr. 77/79

 

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Bilder vom Klimacamp 2014 und dem Aktionstag:

 

https://www.flickr.com/photos/bundjugendnrw/sets/72157646038380829/

 

https://secure.flickr.com/photos/100963658@N02/sets/72157645681194248/

 

 

Klimacamp mit versammlungrechtlicher Anmeldung

Tataa: Wir können einen Ort für das Klimacamp im Rheinland 2014 bekanntgeben! Nachdem uns aufgrund der “Allmachtstellung” von RWE kein*e Landwirt*in private Flächen zur Verfügung stellen wollten, haben wir uns für den versammlungsrechtlichen Weg entschieden und werden ab HEUTE (Mittwoch, 23.07.) mit dem Aufbau beginnen und zwar auf einem Sportplatz am Laheypark. Dieser befindet sich nicht weit von Erkelenz entfernt und in etwa 5 km Entfernung zur Tagebaukante. Das ist nicht die Nähe, die wir wollten, aber auch hier werden wir gemeinsam Wege und Lösungen finden um unseren Ansinnen Raum zu schaffen! Dazu kommt: Wir befinden uns auch dort noch im geplanten Abbaugebiet von RWE und in einem Umfeld wo lokaler Widerstand dafür sorgen kann, diese Pläne zudurchkreuzen – zumal hier der Zankapfel zwischen dem Energiekonzern und der Landesregierung liegt.

Wie ihr hinkommt, erfahrt ihr unter Anfahrt.

 

Anfahrt

Aktuell: das Camp wird NICHT wie ursprünglich geplant in Borschemich stattfinden.

DER CAMPORT…

… befindet sich direkt neben dem Laheypark an der Landstraße L19 zwischen Erkelenz-Kückhoven und Erkelenz-Holzweiler. Das ist, grob gesagt, zwischen Düsseldorf und der holländischen Grenze.

BUS/BAHN:

Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich in Erkelenz. Von dort aus sind es noch ca. 5 km bis zum Versammlungsort des Klimacamps. Wenn ihr mit dem Bus fahren möchtet, ist das auch möglich: Dafür steigt ihr am Bahnhof Erkelenz in den Bus Richtung Keyenberg ein und an der Haltestelle “Holzweiler/Weiyerhof” aus und habt nur noch etwa 400 Meter zu gehen. ACHTUNG: Der Bus fährt nicht allzu lang in den Abend hinein.

Eure Bahn- und Busverbindung könnt ihr unter www.bahn.de herausfinden.

RAD:

Vom Bahnhof Erkelenz fahrt ihr stadtauswärts Richtung Kuckhoven und dann entweder die L19 entlang oder ihr schlagt euch durch die Felder – so oder so müsstet ihr je nach Fahrtgeschwindigkeit etwa 20 Minuten einplanen.

TRAMPEN/AUTOANREISE:

Nehmt die A61, bis zur Ausfahrt Jackerath. Von da sind es etwa noch 7-8 km bis zum Lahey-Park. Schaut’s euch auf der Karte an. Die nächstgelegensten Raststätten auf der A61 heißen “Bedburger Land.”

Eine andere Möglichkeit ist die A46, die direkt an Erkelenz vorbeiführt. Ihr könnt hier entweder die Ausfahrt Erkelenz Süd oder Erkelenz Ost nehmen. Von dort sind es noch etwa 9 km bis zur Campfläche.

Wir werden die Anfahrtswege beschildern – wenn ihr euch dennoch verirrt, meldet euch am Besten auf dem Infotelefon!

 

 

 

 

 

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Gemeinsamer Aufruf

Das ganze rheinische Braunkohlerevier ist von RWE besetzt. Um Kohle abbauen zu können, zerstört der Konzern hier Wälder, Dörfer, Grundwasserspeicher und Ackerland .Seine Kraftwerke heizen mit 100 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr die Atmosphäre auf – mit katastrophalen Folgen für Ökosysteme und Lebensgrundlagen weltweit.

Das ganze rheinische Braunkohlerevier?!

Ja oder nein… darum geht es hier gerade. Ein paar unbeugsame Menschen hören nicht auf, sich der Zerstörung zu widersetzen. Manche bleiben in den Häusern, Höfen und Gärtnereien, die RWE abbaggern will. Andere besetzen die Bäume, die gerodet werden sollen und pflanzen auf der zum Abraum bestimmten Erde Gemüse an. Seit Jahrzehnten wehren sich Bürgerinitiativen u.a. gegen Zwangsumsiedlungen, Bergschäden, Feinstaubbelastung. Umweltverbände engagieren sich gegen die verheerenden ökologischen Folgen der Kohlepolitik und ziehen dagegen vor Gericht. Wohn- und Freiraumprojekte in der Nähe der Tagebaue zeigen auf, welche Alternativen zu (energie-)verschwenderischen Lebensstilen es gibt. Mit Kunstausstellungen und Lesungen, Exkursionen und Fahrraddemos, (Obst-)Wiesenbesetzungen und Kohlezugblockaden widersetzen sich Umweltbewegte der Zerstörung von Natur und Klima. Und sie alle bringen die Pläne von RWE zunehmend durcheinander….

So vielfältig wie dieser Widerstand ist, soll auch das Klimacamp im Rheinland werden. In diesem Jahr wird es vom 26. 7. – 3. 8. 2014 in Borschemich am Tagebau Garzweiler stattfinden – nur wenige Meter entfernt vom Schaufelradbagger. Hier kommen wir zusammen, um uns zu vernetzen, unser Wissen auszutauschen, um alternative Versorgungsstrukturen aufzubauen oder unterschiedliche Aktionen gegen den Braunkohlekomplex zu organisieren. Gemeinsam füllen wir das vom Abriss bedrohte Dorf mit Leben: Wenn du den Ort suchst, wo sich der globale Klimawandel an der Wurzel packen lässt: er ist hier!

Das Klimacamp 2014 wird von einem breiten Bündnis getragen: Menschen, die sich in Umweltverbänden organisieren, Menschen aus unterschiedlichen linkspolitischen Richtungen, Klima-Aktivist*innen, die schon seit vielen Jahren im Rheinischen Revier aktiv sind und den Protest der Bürgerinitiativen unterstützen. Wir sind ganz schön verschieden, doch wir haben ein gemeinsames Ziel, das wir erreichen können, wenn wir mehr werden: Das Rheinische Braunkohlerevier als größte CO2-Quelle Europas stoppen und ein Zusammenleben verwirklichen, das auf Solidarität und Lebensfreundlichkeit basiert statt auf Wachstumszwang und Ausbeutung.

Auf dem Klimacamp wollen wir einen lebendigen Ort der Veränderung schaffen, an dem wir unsere Perspektiven zusammenbringen, Unterschiede kritisch-solidarisch diskutieren und unsere Stärken gemeinsam nutzen.

Unterstützt den Widerstand im Rheinland! Organisiert mit uns das Klimacamp! Bringt euch ein, mobilisiert eure Freund*innen oder Gruppen – kommt nach Borschemich am Garzweiler-Tagebau!

Für ein gutes Leben für alle – im ganzen rheinischem Revier und weltweit!

SoVie -  Solidarische Vielfalt 

Kölner Gruppe gegen Braunkohle

 

Alle Aktivitäten ruhen zur Zeit !

SoVie hatte vor allem "Das Bündnis gegen Braunkohle im Rheinischen Braunkohle-Revier" unterstützt.

 

Mit folgenden Organisationen haben wir - SoVie - enger zusammengearbeitet:

 

http://www.ausgeco2hlt.de/

 

http://www.lebenslaute.net/

 

http://hambacherforst.blogsport.de/

 

http://www.tschoe-rheinenergie.de/

 

https://ende-gelände.org/

 

http://www.attac-koeln.de/

 

http://www.kritischeaktionaere.de/

 

http://www.netzwerk-zugabe.de/

 

auch mit folgenden Verbänden und Gross-Organisationen bzw. mit ihren regionalen Untergruppierungen:

 

http://www.bund-nrw.de/

http://www.greenpeace-koeln.de/

http://www.die-linke-im-regionalrat-koeln.de/aktuell/

http://www.nrw.rosalux.de/

 

und  auch nicht zuletzt mit verschiedenen Bürgerinitiativen im Rheinischen Braunkohlerevier u.a. mit

 

http://www.buirerfuerbuir.de/   in Buir in der Nähe des HAMBACHER FORSTES (Ur-Waldes)

 

http://www.ib50189.de/  (BI in Elsdorf-Berrendorf) am Tagebau Hambach

 

http://www.netzbege.de/    (Netzwerk Bergbaugeschädigter)

 

http://das-gelbe-band.com/   ( Wanlo - am Tagebaurand Garzweiler)

 

http://zukunft-statt-braunkohle.de/ueber-uns/  HIER :

vor allem mit "LOB - Leben Ohne Braunkohle - Pulheim-Stommeln"

 

mit der Bürgerinitiative gegen BoA-Erweiterung Niederaußem ( "Big BEN" )  (in Bergheim)

 

mit Engagierten Bürgern aus Niederzier ( zwischen den Tagebauen INDEN und HAMBACH )

 

ebenfalls mit Engagierten Bürgern aus Erkelenz und den Nachbar-Gemeinden, wie Borschemisch,

Keyenberg, Immerath usw. ( am Tagebau Garzweiler ) und vielen anderen, z.B. mit den

Künstler*innen gegen Braunkohle

 

 

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Der Sofortausstieg ist möglich!

 

 Atomkraft und Braunkohle auf einen Streich

von Anika Limbach, AntiAtomBonn


Es gibt Gerüchte, die sich hartnäckig halten. So behaupten viele Skeptiker, das sofortige Stilllegen der restlichen Atomkraftwerke sei nicht möglich wegen fehlender Kapazitäten. Andere glauben, ein Sofortausstieg schade dem Klima, da er mit einen höheren CO2- Ausstoß verbunden sei.

Beides ist jedoch falsch. Ein Blick auf die neusten Zahlen und Fakten bestätigt mehr denn je: Wir könnten sofort auf Atomstrom verzichten und gleichzeitig alle Braunkohlekraftwerke abschalten:

 

Datenquelle: Bundesnetzagentur November 2014

 

KURZFASSUNG:

Angenommen wird hier ein Extremfall, der im Grunde nur theoretisch auftritt, nämlich der Fall, dass bei extrem hohem Stromverbrauch in Deutschland die Sonne nicht scheint, der Wind nicht weht und darüber hinaus die gesamte Reserveleistung gebraucht wird.
Selbst in diesem Fall gäbe es ohne Atomkraftwerke noch eine Überkapazität von 21,7 GW! Eine gleichzeitige Stilllegung aller Braunkohlekraftwerke wäre also möglich, ohne die Versorgungssicherheit zu gefährden.

Doch was ist mit der potentiellen "Stromlücke" in Süddeutschland, die ein Sofortausstieg angeblich mit sich bringt?
Bei genauer Betrachtung stellt sich heraus, dass Bayern (abzüglich der AKW) zur Jahreshöchstlast ein potentielles "Stromdefizit" von 1,4 GW zu verzeichnen hätte. Diese Unterdeckung ließe sich mittels der bestehenden Übertragungsnetze problemlos ausgleichen (siehe Langfassung).

Der Strompreis wird durch die Energiewende sinken, darin sind sich alle seriösen Fachleute einig. Auch kurzfristig gesehen müssten Normalverbraucher durch einen Sofortausstieg nicht unbedingt tiefer in die Tasche greifen.

 

Diese Aufstellung haben wir seit 2012 mindestens einmal jährlich aktualisiert. Dies ist nun die 4. Version.

In der Langfassung haben wir dieses Mal in der "regionalen Betrachtung" nicht nur Bayern, sondern auch Norddeutschland und den extremen Stromüberschuss an sehr windreichen Tagen in den Blick genommen:

Hier die Langfassung als pdf downloaden.

 

aktualisiert am 24.01.2015, Anika Limbach

 

 

 

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- diese Kraftwerke sind die grösste CO2 - Ursache in  Europa - der Betreiber RWE ist der grösste Klima-Killer

 

   Europas

 

-  u.a. Arsen, Stickoxide und das starke Nervengift Quecksilber,

 

   497 kg Quecksilber jährlich allein durch das Kraftwerk in Niederaußem.

 

 

 

Wir in Köln sind davon direkt betroffen:

 

- unsere Luft wird dadurch stark belastet, denn wir liegen in der Westwindzone.

 

- unser Trinkwasser besteht aufgrund der extremen Grundwasser-Absenkungen zum Teil

 

  aus Rheinuferwasserfiltraten und ist deshalb nicht frei von Schadstoffen

 

  aus der Industrie (trotz Wasseraufbereitung).

 

 

 

Darüberhinaus  gibt es in Köln selbst auch ein Braunkohlekraftwerk: in Merkenich.

 

 

 

Da kann es nur eine Konsequenz geben:

 

Der sofortige Ausstieg aus der Braunkohle ist notwendig!

 

Praktisch könnte dieser in 2-4 Jahren abgewickelt sein!

 

 

 

Wir engagieren uns gewaltfrei mit vielfältigen Mitteln, auch mit direkten Aktionen

 

des Zivilen Ungehorsams, für:

 

 

 

- Die sofortige Schließung des Braunkohle-Kraftwerks in Köln-Merkenich von Rheinenergie,

 

  der Tagebaue Hambach, Garzweiler und Inden und der Kraftwerke in Niederaussem, Neurath (I und II)

 

  Frimmersdorf und Weisweiler von RWE

 

 

 

- Eine echte Energiewende, u.a. Wind-und Solar-Energiegenossenschaften und

 

  Schutz der Wälder, sowie verantwortliche Nutzung der Böden (z.B. Solidarische  Landwirtschaften)

 

  damit für eine Energie-Demokratie von unten  in selbstverwalteten kleinen Einheiten anstatt der Dominanz

 

  der Energie-Konzerne. Damit haben wir auch erste Ansätze eines Konzeptes für eine "Zukunft ohne 

 

  Braunkohle" im Revier, im bisherigen "RWE-Land".

 

 

 

Dabei arbeiten wir u.a.  mit den verschiedenen Bürgerinitiativen im Revier, mit den AktivistInnen der   

 

Waldbesetzung "Hambacher Forst", mit "AusgeCO2hlt", in Köln mit "TschoeRheinenergie" und Attac Köln zusammen, mit dem Ziel:

 

eine gut vernetzte, solidarische und vielfältige Widerstandskultur wie im Wendland vor Ort hier in der Region mit aufzubauen.

 

 

 

Wir treffen uns im 2-Wochen Rhythmus dienstags um 18:30 Uhr im Allerweltshaus in Köln-Ehrenfeld.

 

6. 1. 2015  /  20. 1. 2015 / usw.

 

 

 

Wir bieten am jeweils 2. Sonntag im Monat  Touren zur Wald- und Wiesenbesetzung am
Hambacher Forst sowie zum Braunkohletagebau Hambach an.

 

Am 11. 1. 2015 / 8. 2. 2015 usw.:
Treffpunkt   I: Bahnhof Ehrenfeld um 11:20 Uhr, S-Bahn-Gleis Richtung Düren
Treffpunkt  II: Bahnhof Buir, Fahrkartenautomat an der Bushaltestelle:
                       kurz nach 12.00 Uhr, d.h. kurz nach Eintreffen des Zuges aus Köln
 
Mitfahrgelegenheit ab Bhf. Buir wird angeboten.

 

Anmeldung unter: alfred_weinberg@web.de oder 0172 4163788

http://sovie-koelner-gruppe-gegen-braunkohle.de/#

 

 

 

 

Hier machen wir mit:

Beispiel für das gemeinsame Engagement vom Bündnis gegen Braunkohle:

Ein offener Brief:

Für die Bündnispartner des „Bündnis gegen Braunkohle“ (Aktionsbündnis Stommeler Bürger Leben ohne Braunkohle, Ausgeco2hlt, Attac Köln, Bürgerintiative Buirer für Buir,Das gelbe Band, Die Linke SV Kerpen, Initiative Bergbaugeschädigte 50189, Occupy Köln, Solidarische Vielfalt Kölner Gruppe gegen Braunkohle)

 

Thomas Ristow

 

Kierdorfer Str.19

 

50196 Kerpen

 

An

 

Innenminister Ralf Jäger

 

Landrat Wolfgang Spelthahn, w.spelthahn@kreis-dueren.de

 

RWE Power AG, Opernplatz 1, 45128 Essen

 

Polizeidienststellen NRW, poststelle.lzpd@polizei.nrw.de

 

Fraktionsvorsitzende, Landtag NRW

 

SPD, Norbert Römer, norbert.roemer@landtag.nrw.de

 

CDU, Armin Laschet, armin.laschet@landtag.nrw.de

 

Grüne, Reiner Priggen, reiner.priggen@landtag.nrw.de

 

Piraten, Dr. Joachim Paul, joachim.paul@landtag.nrw.de

 

Westdeutscher Rundfunk, redaktion@wdr.de

 

Spiegel-Redaktion, spiegel_online@spiegel.de

 

Kölner Stadtanzeiger, Peter.Pauls@ksta.de

 

Ruhr Nachrichten, leserinfo@mdhl.de

 

Rundschau Online, online@mds.de

 

Kerpen, den 14. November 2014

 

Betrifft: Ereignisse im Hambacher Forst am 30.10.2014

 

Hiermit möchten wir möchten auf das Schärfste protestieren:

 

  • über die Festnahmen durch die RWE-Sicherheitsmitarbeiter,

  • das Verhalten der Polizei,

  • die Berichterstattung durch einige Medien.

 

Aus unserer Sicht scheint es eine Unverhältnismäßigkeit der Mittel bezüglich der Maßnahmen am 30.10.2014 zu geben.

 

Wir haben auf der einen Seite etwa 14 Naturschützer, junge Frauen und Männer im Alter von etwa 20-25 Jahren, die sich vegan ernähren und damit ihr Interesse bekunden, anderen Lebewesen kein Leid zuzufügen.

 

Demgegenüber stehen ca. 12 Sicherheitsmitarbeiter der RWE Power AG und später mehrere Hundertschaften von Polizisten mit Hunden.

 

Aus den Berichten der jungen Menschen haben wir erfahren, dass die Sicherheitsmitarbeiter mit Stöcken bewaffnet waren und die Naturschützer einseitig angegriffen haben.

 

Nach den Skandalen wegen des Verhaltens von privaten Sicherheitsmitarbeitern in den Flüchtlingsheimen möchten wir nun gerne wissen: Welche Ausbildung haben die Sicherheitsleute der RWE Power AG? Welche Qualifikationen werden erwartet? Besteht eine Schulung bzw. Ausbildung im Konfliktmanagement? Haben die Personen eine Fortbildung bzw. Erfahrung in Deeskalation? Soweit wir informiert sind, gibt es eine genaue Festlegung der Kompetenzen von Sicherheitskräften: sie dürfen reden, die Polizei rufen und Menschen mit begrenzten Mitteln festhalten. Würgen, Schlagstockeinsatz, das Benutzen von Kabelbindern, Einsperren in Bauzäunen und Bedrohungen gehören nicht dazu!

 

Uns ist mitgeteilt worden, dass die Sicherheitsmitarbeiter der RWE sich den Naturschützern aggressiv und provokant genähert haben. Sie sollen, mit Stöcken bewaffnet, sich auf einen jungen Mann gestürzt haben und ihn mit Schlägen attackiert haben.

 

Junge Frauen sind nach unseren Informationen auf die Erde gedrückt worden, man hat ihnen die Gelenke verdreht, sie bedroht und beschimpft. Uns wurde von verschiedenen verbalen, sexuell diskriminierenden Äußerungen berichtet. So wurde eine junge Frau ständig mit „Baby“ angesprochen. Außerdem wurde von einer jungen Frau berichtet, die an diesem Tag ein Kleid an hatte, dass man ihr, während sie gefesselt auf dem Boden lag, das Kleid hochgezogen hat. Dies sind eindeutig erniedrigende sexuelle Demütigungen! Den jungen Menschen wurden mit Kabelbindern die Hände verbunden und sie mussten ca. 2 Stunden auf dem Boden liegend ausharren, bis die Polizei kam. Beweismittel dieser Situation wurden beschlagnahmt, durch die Polizei eingezogen und sind bis heute nicht aufgetaucht.

 

Nun kommt unser zweites Unverständnis:

 

Wie kann es sein, dass die Polizei erst ca. 2 Stunden später kam, aber dafür in mehreren Hundertschaften und mit Hunden.

 

Wir vermuten, dass man davon ausging, dass die Naturschützer sich straffällig verhalten haben. Allerdings konnte man die Straftaten nicht benennen. Obwohl es die Aufgabe der Polizei ist, in alle Richtungen zu ermitteln, hat man hier offensichtlich die jungen Menschen vorverurteilt und wie Schwerverbrecher behandelt.

 

Diese unverhältnismäßige Behandlung wurde in den Arrestzellen der Polizei weitergeführt. So hat man ihnen beispielsweise keine vegane Nahrung zukommen lassen.

 

Uns erscheint es absurd, dass man den Naturschützern nicht nur die Rolle der einseitigen Aggressoren zuerkennt, sondern dass sie als „Bombenleger“ diskreditiert werden, so wie es auch in der Presse später verbreitet wurde.

 

Dass im Hambacher Forst Waffen aus dem 2. Weltkrieg liegen, ist hinlänglich bekannt. Den Naturschützern zu unterstellen, diese zu gebrauchen, um Menschen zu schädigen, ist Rufmord.

 

Vielmehr stellen wir uns die Frage, warum solche gefährlichen Kampfstoffe überhaupt noch im Wald liegen und nicht bereits beseitigt bzw. entschärft wurden.

 

Menschen, die bereit sind, für das Allgemeinwohl (Klimaschutz) mit Engagement einzutreten, wurden in der regionalen und überregionalen Presse als Kriminelle dargestellt.

 

Es scheint sich aus unserer Sicht um eine zweckgebundene Kriminalisierung und Propaganda zu handeln, um die privaten Interessen eines Energiekonzerns zu schützen und das unverhältnismäßige Agieren der Polizei zu legitimieren.

 

Wir bezweifeln die Rechtmäßigkeit dieser unverhältnismäßigen Polizeiaktion! Vor diesem Hintergrund bitten wir daher um die umgehende Freilassung des jungen Mannes, der sich noch in Aachen in Haft befindet!

 

Wir bitten die Zuständigen um Klärung und erwarten selbstverständlich von den zuständigen Behörden Neutralität, Unvoreingenommenheit und Augenmaß.

 

So kann es nicht sein, dass bei der Demonstration der Hooligans in Köln bei 5.000 zum Teil alkoholisierten und bekannt gewaltbereiten Demonstranten 1.500 Polizisten im Einsatz waren, und im Hambacher Forst bei höchstens 25–30 Naturschützern mehrere Hundertschaften von Polizisten mit Hunden.

 

Diese Diskrepanz bitten wir zu klären und zu erklären!

Für das Bündnis gegen Braunkohle Thomas Ristow

Absender

Für die Bündnispartner des „Bündnis gegen Braunkohle“

Thomas Ristow

Kierdorfer Str.19

50196 Kerpen